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Der Werdegang eines Bildes
Auf der Suche eine geometrische Ordnung in meine Bilder zu bringen, wurde ich mit der Kunst der "Alten Ägypter" konfrontiert. Symbole, Attribute, Kreise, Senkrechte, Waagrechte, Abkehr vom Chaos. Das Abendland wurde von der Gedankenwelt der "Alten Ägypter" wesentlich geprägt.
Dieser Einfluss wird auch in meinen Bildern sichtbar. Auf der Schwelle ins neue Jahrtausend, würde ich mir mehr Besinnlichkeit wünschen, auch in der Kunst.
Nach neuen Ideen suchen, Zusammenhänge finden, die alten Kulturen erhellen, die Gegenwart darin spiegeln, und für die Zukunft neue Wege finden.
Bei dem Gedanken, meine Kunstwerke vielen Menschen zugänglich zu machen, kam ich auf die Idee, den zeich- nerischen Teil meiner Arbeiten zu kopieren, um danach jede Grafik mit Aquarellfarben von Hand zu colorieren; so- mit ist jedes Bild ein Unikat.
Die Gegenüberstellung von Schwarz-Weiß zur Farbe, soll zum Ausdruck bringen, dass ich mich zu gleichen Teilen als Zeichnerin und als Malerin sehe.
Als Künstlerin von heute ist mir besonders wichtig, beim Umsetzen meiner Inspirationen heutige Hilfsmittel, wie Fotokopie usw., zum Erarbeiten meiner Kunstwerke zu verwenden.
Meine Bilder künden von der Vergangenheit und sollen für die Zukunft verkünden.
Das Gefühl für Schönheit, auch in der Kunst, für Wahrheit und Aufrichtigkeit, soziales Verhalten, das Streben nach Vollkommenheit, galt bei den höher entwickelten Völkern der Antike, als Selbstverständlichkeit. Der Glaube an das Jenseits spielte im Leben eine wesentliche Rolle.
Einheit mit dem Kosmos. Grund genug, uns für die alten Kulturen zu interessieren. Der Kreis galt im alten Ägypten als Symbol der Ewigkeit - er hat weder Anfang noch Ende.
Anmerkung:
Meine Figuren sind “phantastische Wesen“, die durch Eleganz Lebensgefühl einer Epoche ausdrücken wollen; hist- orische Gewänder sind nicht beabsichtigt.
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